Was ist der Mensch

August 22nd, 2008

Ein ausgewachsener Egoist; grausam, tückisch und feige,
Ein Neider voll Niedertracht, maßlos machtgeil in seinem
Größenwahn, den das Gefühl der Minderwertigkeit gezeugt;
Hund und Herr in einem und Hure dazu; gottgleich als Richter
Und Henker über seinesgleichen wie andersgleichen; plump,
Blöde, blasphemisch; kurzsichtig und langweilig und nicht
Zuletzt so abgrundtief häßlich von Gestalt und Angesicht,
Verkehrt er dies ins Gegenteil; als talentierter Lügner,
Selbstbetrüger träumt er sich schön vorm Spiegel, so
Krank und krankmachend, als Karzinom für den Planeten
Ist er nicht die Krone der Schöpfung, sondern ihr stinkender
Kot, der nicht nur als Masse mörderisch alles zerstört,
Lautet die Gleichung Mensch=Unmensch für all seine Zeit.

Witz und -erzähler

August 20th, 2008

Unangenehmer als einen Witz anzuhören, ist für mich nur noch der Witzerzähler selbst, und die unerträglichsten Figuren dieser Spezies sind jene, die auch gleich das Vorlachen übernehmen bzw. das Lachen vorgeben, indem sie, ohne die Wirkung des Erzählten auf den Zuhörer abzuwarten, selbst lautstark losbrüllen und so den Zwang auf den Zuhörer, der ja nicht unhöflich noch ein Spaßverderber sein will, merklich erhöhen, ein Faktum, das mir in jungen Jahren eine Vielzahl peinlicher Momente bescherte, bis ich endlich soweit war, auf die Ankündigung eines Witzes mit höflicher Ablehnung zu reagieren, also, daß ich sofort: “Nein danke, Witze interessieren mich einen feuchten..”. Die wirklich Hartnäckigen lassen sich dadurch allerdings nicht abhalten . Mit den Worten: Aber diesen einen oder so ähnlich, wird dann doch etwas Idiotisches erzählt. Nun, das ist in meinen Augen echt krank, noch dazu, wo Witze in der Regel rassistisch, chauvinistisch, frauenfeindlich, auf alle Fälle minderheitendiskriminierend im Inhalt sind, und die Pointe immer auf dem Effekt der Schadenfreude basiert, z. B.: Drei Burgenländer fahren nach Wien, um zum Zwecke der Weiterbildung eine Parlamentssitzung zu besuchen. Nachdem sie den Rednern ein paar Minuten zugehört haben, sagt der erste: Wir sind irrtümlich im Theater gelandet. Nein, im Zoo, sagt der zweite, während sich der dritte von der Gallerie in den Plenarsaal stürzt…Witze sind eine Beleidigung für die Intelligenz, und ist diese noch so schwach ausgeprägt. Sie haben auch nichts mit Humor oder Ironie gemein, sie sind schlicht dumm, derb, diskriminierend, von oberflächlichem Zynismus, sie sind nicht zum Aushalten genausowenig wie ihr Überbringer, der fast immer männlichen Geschlechts und von einem krankhaften Minderwertigkeitskomplex befallen ist. Nicht ohne Grund haben sich viele Psychologen/-iater mit dem Witz auseinandgesetzt. Der einzige Witz, der darüber hinausgeht, sind wir Menschen selbst.

Ich bin nicht einer…

August 20th, 2008

Ich bin nicht einer von den Knackwurst-Kandidaten,
Die alles besser wissen oder aber nicht.
Tatsächlich bin ich voll und ganz mißraten,
Drum zeige ich mich selten nur bei Licht,
Und wenn, dann dürft ihr meinen Arsch bestaunen,
Als eine Wurzel aus Rundum-Quadraten
Macht er den Stuhlgang zum Sofortgedicht.
Als eine von drei duftigen Sonaten
Schließt er die Runde als Ruckzuckgerücht.

“Schweinerei”

August 19th, 2008

Wer spricht hier noch von Schweinerei,
Von falschen Schlangen, dummer Kuh,
Dem klopfen wir das Hirn zu Brei,
Spricht dann noch wer von Sauerei,
(Und sagt er´s nur zu seinerlei),
Wir füttern ihn mit Flüssigblei,
Macht er nicht schnellstens einen Schuh,
Und sagt noch immer Sauerei
Und falsche Schlange, dumme Kuh.

Land mit Eigenschaften

August 19th, 2008

O Heimat wildgewordner Neidkomplexe;
Hier diffamieren Bierbauchpatrioten
Die Nonkonformen gern als Idioten,
Hier ehrt mann ausgestopfte Alpenfexe.

In Schädelpfützen saugen Riesenzecken.
Und das Gedächtnis, mehr noch das Gewissen,
Kloaken nur, verstopft und braungeschissen.
Als Bürgerdienst darf mensch den Gehsteig lecken.

O Land der Kriecher, Schlucker, Ministranten,
Sensibler Geister, Meister der Amnesen,
Balancegeübt beim Buckeln und mit Besen,

Fiktives Mausoleum der verkannten
Genies. Berühmt auch für das Stiefelkäsen,
Für die Gemütlichkeit im Fleischquadranten.

Klischee

August 19th, 2008

Auf asphaltierten Plätzen, lässig an Säulen gelehnt,
So stehen wir locker in Stiefeln auf Stunden,
Von dunklen Brillen geschützt, voll zugedröhnt,
In schwarzem Leder, beschnüffelt von Hunden,
Wie Kot auf den Straßen nach gestern.

An literarische Vorbeiläufer

August 18th, 2008

O Lied der Welt, wie rasch bist du verdorben
In Stümperhand. Ihr Helden flacher Zeit
Habt euch so selbst - von was weiß ich - befreit
Und seid nur dilettantisch dumm geworden.

Denn euer Horizont ist eine Nabelschnur,
Und was ihr schafft, das ist verbaler Schotter,
Und das Produkt ist weniger als Dotter
Vom Ei. Und bleiben wird nicht eine Spur.

Wer braucht denn solchen Schrott, die Egotrümmer,
Den Wortkakao und zerebraler Zellen
Verschlackten Strunz, Poetenkot und schlimmer.

Wir wolln zurück die Saiten für den Klang
Und Farben, dunkeltief, die venushellen,
Und Traumtiraden, Rausch und Überschwang.

Tierschänder und Tierschützer

August 17th, 2008

Während dem Tierschänder Tobias Bonhoeffer, einem Mensch gewordenen Monstrum, der bei seinen “Experimenten” Katzen und anderen Tieren bei geöffnetem Schädel Metallstifte ins Gehirn steckt, um irgendwelche Reaktionen zu erforschen, von der österreichischen Regierung der Arsch blank geleckt wird, auf daß er die Leitung der neu gegründeten “Eliteuniversität IST” übernehmen möge, schmoren die namhaftesten Tierschützer des Landes auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft schon seit Monaten in U-Haft, obwohl nicht die geringsten Beweise gegen sie vorliegen, was in diesem Unrechtsstaat kein Problem darstellt, gibt es doch seit kurzem einen Antimafia-Paragraphen in der STPO, auf den die Staatsanwaltschaft ihre fadenscheinige Anklage stützt, unter tatkräftiger Beihilfe der Richterschaft, die sich in ihrer Unfähigkeit nicht entblödet, die verschlüsselten Computer der Aktivisten als besonders verdächtig einzustufen. Und die Medien,die halten das Maul, und die Web-Community agiert mit abgeschnittenen Eiern; so hat die Ordnungsmacht schon jetzt ihr Hauptziel erreicht, noch bevor den Unschuldigen ein Schauprozeß gemacht wird, nämlich die totale Einschüchterung von Tierschutzaktivisten, die Zerschlagung der wichtigsten Tierschutzorganisationen und das blödschauende Stillhalten der Medien. Es ist schlichtweg zum Kotzen, was hierzulande abläuft.
Mein kreativer Vorschlag wäre, Herrn Bonhoeffer einige Staatsanwälte und Richter für seine Experimente zur Verfügung zu stellen, damit er in deren Gehirnen jene Stelle lokalisieren kann, an der Gott zu Hause ist. Das wäre in der Tat sensationell.

Freundschaft, Genossen!

August 16th, 2008

Am besten geht es dir in Wien
Als Mitglied der Lulu-Partei.
Viel tiefer noch als Heroin
Und höher als ein Koka-Fly
Ist Freundschaft für Genossen.

Ein jeder, der nichts kann noch hat,
Darf Wolkenkratzer planen,
Als Mitglied darfst du diese Stadt
Befahrn auf eignen Bahnen
Und Freundschaft ihr Genossen.

Beim Bürgermeister eingeschleimt,
In welches Loch auch immer,
Bringt Klebstoff, der die Zukunft leimt,
Und geht die Welt in Trümmer.
Ein Freundschaft den Genossen.

Doch eines sei dazu gesagt:
Wer nicht für sie ist, ist dagegen,
Dann wirst du aus der Stadt gejagt,
Ganz gleich auf welchen Wegen.
Kein Freundschaft mehr Genossen.

Nachrichten

August 16th, 2008

Der dt. Neurobiologe Tobias Bonhoeffer, der in seinen “Experimenten” seit Jahren Katzen, Frettchen, Mäuse u.a. Tiere auf unvorstellbar grausame Weise quält - Experimente, deren perverser Sadismus jeden Extrem-Horrorfilm bei weitem übertrifft, wurde vom österreichischen Wissenschaftstminister dazu ausersehen, der neu gegründeten Elite-Universität Gugging als Gründungspräsident vorzustehen, wahrscheinlich wegen seiner Tierquälkompetenz, wozu es jetzt nicht kommen dürfte. Der inzwischen weithin als Katzenquäler bekannt gewordene Bonhoeffer, dessen monströses Agieren auf der Website von “Ärzte gegen Tierversuche” dokumentiert ist, hat leider seine Umwelt noch immer nicht von diesem Monstrum in Menschengestalt durch Selbsttötung erlöst, womit er direkt einer Empfehlung des großen Konrad Lorenz gefolgt wäre.

In Texas haben die Behörden endlich eine pädagogische Antwort auf die nicht nur in den USA immer beliebter werdenden Schulmassaker gefunden: Ab sofort wird das Lehrpersonal mit Faustfeuerwaffen ausgerüstet, und wenn ein oder mehrere Schüler durchdrehen, dann können diese auf der Stelle unschädlich gemacht werden, bevor sie noch einen Schaden angerichtet haben. In Texas weiß mann halt, was eine effiziente Methode ist und mann weiß sie auch zu schätzen.Heute findet der große Gunfight nicht mehr am O.K. Corral statt wie vor 130 Jahren, als Wyatt Earp und Co. die Clantons erledigten, heute findet der große Showdown am All American-Schoolyard in Texas statt, zwischen hyperaktiven Schülern auf der einen und Schlotterlehrern mit Beistrich in der Unterhose auf der Gegenseite.

Ch. Ortner, einer der umtriebigsten Journalisten des Landes, einer, der auf alles eine Antwort weiß, egal um welches Fachgebiet es sich dreht, und zwar schneller als sein PC spucken kann, einer, der die Ursachen eines Problems und seine Folgen messerscharf sieht, ob ökonomisch, politisch, militärisch oder was auch immer auf der Agenda steht, einer, der tatsächlich originelle Lösungsansätze zu bieten hat, wie damals zu Beginn des Irakkriegs, als er in einem Kommentar den Abwurf einer Atombombe auf Bagdad dringend empfahl, weil dies am schnellsten und effizientesten das Saddam -Regime beenden würde, diese Ch. Ortner weiß selbstverständlich auch den tatsächlichen Grund, warum sich Russland in dem von Georgien losgetretenen Konflikt, eine Nebensächlichkeit für Ortner, so unbegrenzt agressiv verhalten kann. Der Schuldige ist die EU, aber mensch höre und staune, nicht die Regierungschefs, sondern das Elektoriat, welch schönes Wort für die Bürger, bedingt das rasende Wüten der russischen Militärs, denn das europäische Elektoriat verhindere eine militärisch ernst zu nehmende EU. Fragt sich nur wie, wenn das Elektoriat über Verfassung bzw. Vertrag von Lissabon gar nicht abstimmen durfte, aber wahrscheinlich meint Ortner, das pazifistische Weicheigetue, das er überall in Europa riechen kann, also eine Atmosphäre, die seiner Kriegsgeilheit diametral gegenübersteht, verhindere ein einheitliches europäisches Schlägerbewußtsein, eine europäische Faust, vor der sich andere fürchten. Vielleicht durfte Ortner als Kind nie Räuber und Gendarm spielen oder Cowboys fangen Indianer, sodaß er als Erwachsener dies nun kompensieren muß, im Prinzip ist es aber egal, solange wir so originelle Ortner-Artikel in der Zeitung vorgesetzt bekommen.