Versfabrik

Vers oder nicht Vers, das ist hier die Frage…

Maskenzwang

27. Dezember 2020 by author

“Die Masken sind der neue Hitlergruß”. Als ich diesen Satz hörte, war mein erster Gedanke, dem kann ich nicht so ganz folgen. Der zweite Gedanke war, warum reagiere ich so ablehnend, denn die mediale Propagandawalze versucht ja mit allen Mitteln, also auch jenen der Sprache und ihrer Begrifflichkeit, abweichende bzw. kritische Ansichten, Gedanken, Beweise in eine Richtung, in ein Eck hinzuprügeln: Leugner, Spinner, Verschwörungstheorethiker und Nazis sind dabei die am häufigsten verwendeten Termina.

Also sich gar nicht erst auseinandersetzen mit allem, das von der herrschenden Meinung abweicht. Nachplappern genügt vollauf und dazu ist auch kein selbstständig denkendes Gehirn notwedig, im Gegenteil, es ist ein Hindernis.
Auf keinen Fall Durchatmen, Zurückblicken, Rekapitulieren, Vergleichen, sondern sich mitreißen lassen vom medialen Corona Tsunami, wenn´s geht, sich im Stundentakt mit den “Neuigkeiten” abfüttern lassen und so immer weiter, nur nicht die Stoptaste drücken und selbst denken.

Zu den Masken: Im Februar 2020 ging es in den Medien los mit dem neuen Killervirus aus Wuhan, den Horrormeldungen und Bildern. Übrigens schrieben die Medien schon damals von der drohenden Pandemie. Dieser Begriff wurde uns von Anfang an regelrecht eingetrichtert, obwohl die WHO erst zwei Monate später Covid 19 offiziell zur Pandemie erklärte, die WHO, die mit Abstand korrupteste Unterorganisation der UNO. Man denke nur an die ungezählten Pharmaskandale, bei denen sie eine unrühmliche Rolle spielte.

Damals wurde bei uns über die notwendigen Maßnahmen beraten, wobei es ursprünglich und zurecht hieß, Masken seien aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll. Wahrscheinlich dachte man noch an die acht millionen Masken, die von der Regierung aufgrund der Vogelgrippe angeschafft wurden und an die riesigen Lagerhallen, in denen sie verrotten. Übrigens auch aufgrund einer WHO Empfehlung.

Als aber Anfang März die “Corona Maßnahmen” umgesetzt wurden, gab es plötzlich einen Maskenzwang. Begründet mit aberwitzigen Behauptungen wie z.B: Auch wenn diese Masken keinen Schutz vor dem Virus bieten, so schütze der Maskenträger seine Mitmenschen, weil der “Lappen vor der Pappen” verhindert, dass andere Leute meine Spucke abkriegen. Kein Scherz. Und dieser Schwachsinn wurde von den Menschen akzeptiert!

Das ist beinahe ein Jahr her und die Masken blieben uns als Sinnbild des Corona Skandals erhalten. Was heißt bis heute, auch in Zukunft werden wir diese Dinger, die uns nicht nur die Luft zum Atmen und unser Antlitz rauben, nein die uns explizit schädigen, tragen müssen. So lautet die neue Normalität.

Eine Herde gesichtsloser, bzw. maskierter Individuen geben einer angeblichen Epidemie ihr Gesicht, machen sie für alle erst sichtbar. Und deshalb auch die unbedingte Notwendigkeit dieser Zwangsmaßnahme. Der Maulkorb als Zeichen stummer Obrigkeitshörigkeit ist eine nette Zugabe.

Und jene, die sich diesem Zwang verweigern, z.B. durch medizinisches Attest, werden ausgegrenzt, denunziert, angezeigt, von der Polizei wie Verbrecher behandelt, von den Mitmenschen gemobbt, genötigt, mit physischer Gewalt bedroht. Wobei es zwei Arten von Maskierten gibt, die Angstträger und die Opportunisten, die gegen besseres Wissen die Maske tragen, um Ärger zu vermeiden.

Im Rückblick auf das Jahr 2020, dem Ausblick auf das Jahr 2021 und mit den nun fast ein Jahr lang gesammelten Erfahrungen mit dem Maskenzwang als neuer Normalität, ist nicht nur der historische Vergleich mit den frühen 30er Jahren des 20. Jh. sondern auch der Satz “Die Maske ist der neue Hitlergruß” mehr als nur legitim.

Medien - Manipulation - Zensur

19. Dezember 2020 by author

Ein Killervirus geht um. Im Stundentakt steigt die Zahl der Infizierten, Toten. Eine Pandemie hält die Welt in ihren Klauen, genaugenommen nur den wohlhabenden Teil. In Afrika gibt es keinen Virus, und auch in China ist er wieder von der Bildfläche verschwunden. Die Regierungen sehen sich gezwungen, zum Schutz der Bevölkerung drastische Maßnahmen zu ergreifen. Das ist das tägliche Mantra so ziemlich aller Medien, von Zeitungen, Rundfunk, TV usw.

Und das ist merkwürdig, denn in all den Jahren, in denen ich Medien konsumiert habe, gab es nur eine Konstante und das war die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Meinungen und Standpunkte, was ja in etwa den Meinungspluralismus einer demokratischen Gesellschaft spiegelt.

Heuer im Jahr 2020, im Jahr der “Pandemie” hat sich diese Konstante in (CO2) geschwängerte Luft aufgelöst. Und es gibt durch die Bank nur eine Meinung, nämlich das oben erwähnte Mantra.

Und wie jeder weiß, ist eine gleichgeschaltete Presse das Merkmal einer autoritären Gesellschaft. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Gleichschaltung von den Herrschenden oder von den Eigentümern der Medien selbst angeordnet wird. In einer demokratischen Gesellschaft ist es ja per se die Funktion der Medien, das Treiben der Machthaber kritisch zu hinterfragen und Skandale öffentlich zu machen, sonst haben sie Ihre Existenzberechtigung als “4. Gewalt” verwirkt. Das Schüren von Panik, bzw. das Verbreiten von Regierungspropaganda gehört wahrlich nicht zu den Aufgaben einer freien und unabhängigen Presse, auch nicht der öffentlich-rechlichen Sender, die durch Gesetz zu einer ausgewogenen und objektiven Berichterstattung verpflichtet sind.

Aber das genaue Gegenteil ist der Fall und es ist noch weit schlimmer, denn bei dieser Horrorshow, die den Menschen tagtäglich ins Bewusstsein gehämmert wird, sind Lüge, Manipulation und das Diffamieren Andersdenkender, die einzigen Normen. Ob Zahlen, Bilder, Videos oder gezielte Falschmeldungen - nichts fehlt in diesem unsäglichen Kanon der Widerwärtigkeiten.

Und wer die Nase voll hat von dieser üblen Hofschranzenberichterstattung und ins Netz ausweicht, der wird sein blaues Wunder erleben. Dort werden reihenweise regierungs-oder maßnahmenkritische Videos und Beiträge gelöscht (youtube, facebook), Kanäle gesperrt (youtube) und kritische Stimmen aus Wissenschaft und Medizin diffamiert, verleumdet, verächtlich gemacht, wobei die verwendete Wortwahl, ähnlich wie in den Massenmedien, schon die Richtung vorgibt. Coronaleugner, Verschwörungstheoretiker, Idioten und Nazis stehen ganz oben im ranking der Verleumdungsmaschinerie gegen alle kritischen Geister in dieser Zeit, ganz gleich ob Wissenschafter, Mediziner, Kulturschaffende u.a.

Gibt man ihre Namen in die Suchmaske ein, so sind vor deren websites mehrere Beiträge gereiht, die diese Menschen verunglimpfen. Auf youtube steht unter jedem maßnahmenkritischen Video, das der Löschorgie nicht zum Opfer gefallen ist, in Großbuchstaben “Neueste Informationen zu Covid19 finden sie…” und dann der link zum Ministerium, als ob dort die “wahre” Info zu Corona zu finden sei. Und nicht zu vergessen die Faktenchecks, die in den Netzen und Kanälen rund um die kritischen Wissenschafter gestreut wurden. Sie enthalten weder Fakten noch checks, sondern das genaue Gegenteil: Laien bewerten die Arbeit hochrangiger Wissenschafter und befinden diese als unwissenschaftlich, unseriös, falsch. Echt schräg, aber nicht lustig, da viele Leute auf diese “Faktenchecker” hereinfallen, was ja ihr einziger Sinn und Zweck ist. Da wurden die in China bewährten Zensurmethoden, über die sich die “freie” Welt so echauffiert hat, 1:1 übernommen.

Welch schöne neue Medienwelt, die unsere Gehirne verpestet. Welch trübe Aussichten, wenn diese mediale Manipulationswalze nicht nur nicht durchschaut wird, sondern die Konsumenten Beifall klatschen und um einen Nachschlag bitten. Doch die Silvesterfeiern wurden ohnedies abgesagt. Denn statt eines positiven Ausblicks kommt ein genmanipulierter Impfstoff und der nächste lockdown mit Ausgangssperren rund um die Uhr.

Killervirus Vollprogramm

14. Dezember 2020 by author

Tagtäglich lese ich nur noch
In Zeitungen und auch im Netz
Vom Horror dieser Pandemie,
Die uns und auch den Rest der Welt*
Mit ihren scharfen Krallen packt.

Tagtäglich sehe ich nur noch
In Zeitungen, TV, im Netz
Die Bilder, die so schrecklich sind,
Als kämen sie frei Haus direkt
Aus Hollywood, die Särge, Leichen
Säcke, leer die Straßen, Plätze, Städte.
Endzeit jetzt.

Tagtäglich höre ich nur noch
Im Radio, TV, im Netz
Die Zahlen, und sie scheinen hoch,
Der Infizierten, Toten hier
Und auch im Rest der Welt.
Sie wachsen, wachsen, wachsen.

Doch auf den Straßen seh ich Tag für Tag
Nur Schafe mit gebeugtem Kopf
Und Masken vorm Gesicht.
Wie ferngesteuert gehn sie, schweigen, und
Die Hosen vollgeschissen.

* In den armen Ländern der dritten Welt und in China gibt es keine Pandemie. Die armen Länder können sich die PCR- Tests nicht leisten und in China hat man schon im März aufgehört zu testen. Nur noch bei der Einreise wird den Leuten ein Stäbchen in die Nase geschoben.

Das Gerücht

8. Dezember 2020 by author

Sie kamen in der
Dämmerung über
Uns in großer Zahl
Und traten uns die
Nägel von den Zehen
Steckten uns Frösche
Ins Maul und lachten
So höhnisch so krass
Sahen sie aus wie Gift
Zwerge voll Pickel
Die Fratzen braune
Wörter spritzen sie
In die seichte Luft wo
Sie zischend stecken
Bleiben ja heute
Ist irgend etwas
Böses im Fluss denn
Ich kann es riechen
Wie ranziges Obst
Heut hat es begonnen
Und aufhören wird es
Nimmermehr o Gott

Das Manifest

2. Dezember 2020 by author

Mensch gebt ihren
Krücken endlich
Einen festen
Tritt schraubt ab die
Hirnprothesen
Und reißt ihnen
Die Sauerstoff
Masken vom Mund
Die Schläuche die
Ihren feisten
Leib mit Lobsang
Blähen durchtrennt
Mit der Schere
Oder einem
Schnappmesser all
Die Mumien
Deren Gestank
Zu lang schon die
Nasen umweht
Kippt schneller
Den Müll auf
Die Halde schreibt
Falls es gefällt
Einen Nachruf
Auf die Pickel
Am After der
Poesie schreibt
Briefe für die
Nachgeburten
Schreibt jetzt oder
Lasst es bleiben

Bis auf den Grund des Himmels *

27. November 2020 by author

Lass mich deine Lippen spüren
Auf dem Hals, so schäumt das Blut,
Und das Feuer stärker schüren,
Bis der Damm bricht. In der Flut

Wolln wir treiben mit den Wellen,
Die wie deine Augen grün
Sind, und auf der Gischt, der hellen,
Wie ein Regenbogen blühn.

Lass mich deinen Atem kosten
Eine endlos lange Nacht,
Seine Süße, bis im Osten
Taugetränkt der Tag erwacht.

Lass mich tauchen, lass mich fliegen
In und auf und unter dir,
Dass sich die Minuten biegen
Zu des Lebens Elixier.

* für Gerda

Ein Strauß Narzissen

17. November 2020 by author

Manchmal steigen aus den Träumen
Bilder und verwandeln sich,
Bis sie in Gedanken keimen,
Wachsen, blühn. Sie zeigen dich

Klar und deutlich wie in jenen
Tagen, da wir zwei vereint
Waren, einem wunderschönen
Märchen, wo das Glück still weint.

Deine Lippen waren Lachen,
Deine Augen mildes Licht,
Das die Sterne konnt entfachen,
Eine Rose dein Gesicht.

Ach, was würd ich dafür geben,
Könntest du jetzt bei mir stehn.
Ja, mein so verdammtes Leben
Würde sich ins Helle drehn.

Einen Strauß Narzissen lege
Ich dir auf den kalten Stein.
Geh dann schweigend meiner Wege,
Ziellos, düster und allein.

Oktobermelodie I *

11. November 2020 by author

Über mir ziehen die Wolken nach Süden.
Unter mir glitzert der schwarze Asphalt.
Rings um mich kauern Gestalten, die müden
Köpfe geneigt vor dem Wind. Es wird kalt.

Birken mit goldenem Laub an den Ästen
Krönen den Hügel. Der Krähen Geschrei
Läßt mich verweilen. Ich blicke nach Westen:
Träume von Schwalben, ein Lied geht vorbei.

Wiesen und Wälder, das Lachen der Kleinen,
Leute am Bahnhof, ein Zug der nicht hält,
Masken beim Tanzen, das Quietschen der Leinen,
Füße, die schmerzen von Stoppeln am Feld.

Jetzt ist Oktober, und kurz sind die Tage.
Wandernd zum Hügel auf rotbraunem Laub,
Wächst in Gedanken die brennnende Frage
Über die Menschen, warum sind wir taub.

* für Gerda

Geburtstag

4. November 2020 by author

Ein goldner Tiger springt von seinem Wolkenthron
Ins tiefe Blau des Himmels. Einen Skorpion
Hab ich in rot auf meinem Rücken tätowiert.
Die Schafe - frisch geschoren - drängen sich auf Plätzen,
Umkreist von Hunden, die sich selbst zu Tode hetzen,
An einem Tag, der seine Nägel braun lackiert.

Alltagsschweif

26. Oktober 2020 by author

Die Wolke über mir verwandelt sich in einen Drachen.
Ich blicke tief hinab in einen endlos langen Rachen
Und sehe, ringsum in den Gassen humpeln kurze Leute
Mit dunklen Brillen vor den Augen und verschraubtem Mund.
Ein Auto rast vorbei und irgendwo kreischt wild ein Hund.
Die Uhr bleibt stehn, denn morgen ist wie gestern ist wie heute.

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