Die Schaukel *

März 26th, 2022

Lass den Josef nicht verhungern, mach
Mir die Flöte für das Zwischenspiel.
Wendeltreppen führn hinauf zum Dach,
Und im Keller haust ein Krokodil.

Zwischen blauen Polen träumt mein Reich.
Karawanen ziehn den Schorf von Tagen
In die Mitte, lagern um den Teich,
Während aus der Ferne Hunde klagen.

Schatten steigen aus den weißen Wänden,
Tanzen Walzer um das Kerzenlicht.
Funken spiegelt der Kristall in Händen,
Und ein Lächeln schminkt zart dein Gesicht.

*für Gerda

Die Zähne des Katers

März 17th, 2022

Früh morgens trinke
Ich ein Glas Ballantines auf
Das Seufzen der Welt

Mittags erwach ich
Im Klosett Erbrochenes
Als Kissen um mich

Am Abend steig ich
Auf den Hügel und klage
Den Wolken mein Leid

Wo Mensch Mensch ist *

März 2nd, 2022

Der Ort , der alle gleich macht, ist das Klo,
Der Ort, wo jeder Mensch ein Mensch nur ist,
Ein Wesen, das viel säuft und noch mehr frisst,
Ob Schwuchtel, Schwattler oder Hetero.

Wer von euch kennt nicht das Szenario
Beim harten Stuhlgang oder wenn er pisst?
Der Ort, der alle gleich macht, ist das Klo,
Der Ort, wo jeder Mensch ein Mensch nur ist,

Verkrampft beim Reingehn, beim Verlassen froh,
Ob Bauer, Pfaffe oder Polizist,
Wenn in der Muschel schwimmt der ganze Mist,
Dann fühlt ihr euch als großer Zampano.
Der Ort der alle gleich macht, ist das Klo,
Der Ort, wo jeder Mensch ein Mensch nur ist.

* für Gerda

Aus schwarzen Mauern *

Februar 12th, 2022

Aus schwarzen Mauern lauschen rote Ohren,
Und Schädelhülsen glotzen von der Decke.
Ein feistes Arschloch furzt in jeder Ecke,
Im Otto-Takt von stinkenden Motoren.

Am Tisch ein Bildschirm, Sattelzeug und Sporen
Am Stuhl bereit. Gedanken voll mit Zecken.
Aus schwarzen Mauern lauschen rote Ohren,
Und Schädelhülsen glotzen von der Decke.

Am Türknauf hängt ein Hampelmann verloren.
Am Boden hündisch heulendes Gelecke,
Im frischen Blut der schmutzigen Bestecke.
Die Zeit verstirbt und wird zugleich geboren.
Aus schwarzen Mauern lauschen rote Ohren
Und Schädelhülsen glotzen von der Decke.

*für Gerda

Sarmakand *

Februar 6th, 2022

Schwester, willst du mit mir gehen
In das ferne Sarmarkand,
Wo sich Mensch und Tier verstehen
Wie im Regenbogenland,
Wo in himmelhohen Bäumen
Vögel singen, hell und klar,
Wollen wir gemeinsam träumen;
Während Blüten in dein Haar
Wie gehauchte Kronen schweben,
Ist die Welt so schön, so weit,
Daß es Freude macht zu leben.
Schwester, bist du schon bereit?

* für Gerda

Ohne Rast und Ruh *

Januar 27th, 2022

Immer unterwegs
Von einem Land zum nächsten
In den Gedanken

Immer unterwegs
Von Stadt zu Stadt und übers
Meer im Flug der Zeit

Immer unterwegs
Bin ich seit Anbeginn
Auf meinem Weg zu dir.

* für Gerda

Nach dem Erwachen *

Januar 17th, 2022

Eine graue Zunge
Schiebt sich durchs Fenster
Ich schaue hinaus
Auf die Bucht die Hütten
Am Strand ein Kutter
Nimmt Kurs auf das offene Meer
Die Sonne hebt die Lider
Ihr Blick rötet den Himmel
Die Dächer dein schlafendes
Gesicht manchmal ist es ein Wort
Nur gehaucht öffnet es
Pforte um Pforte
Manchmal steht eine Wand
Zwischen dir und mir
Die Schreie der Möwen
Spitzen dem Morgen
Die Zähne aus gestrigen Brunnen
Schöpfen die Stunden das Salz
Für den werdenden Tag

* für Gerda

Der Hosenbrunzer *

Januar 8th, 2022

So mach dir doch nicht brühwarm in die Hosen,
Nur weil es nicht wie vorgesehen läuft.
Du hast dir doch die Backen frisch geseift,
Und deine Warzen duften wild wie Rosen.

Jetzt heißt es plötzlich, schlecht stehn die Prognosen,
Denn manchmal fault das Ding, bevor es reift.
So mach dir doch nicht brühwarm in die Hosen,
Nur weil es nicht wie vorgesehen läuft.

Vergiß nicht, daß die Angst erzeugt Psychosen.
Dann folgt Gehorchen, wenn wer nach dir pfeift.
Und wer dies Spiel der Macher nicht begreift,
Dem bleibt ein Leben in verkrampften Posen.
So mach dir doch nicht brühwarm in die Hosen,
Nur weil es nicht wie vorgesehen läuft.

* für Gerda

Die Dämmerung *

Dezember 12th, 2021

Am Morgen, wenn die Dämmerung als Schleier
Ringsum auf Stadt und Land und Himmel liegt,
Der Wind die Bäume wie Gespenster wiegt,
Die stummen Riesen zwischen Zwerggemäuer,

Bevor im Osten steigt ein rundes Feuer,
So hell, daß es die dunkle Nacht besiegt,
Am Morgen, wenn die Dämmerung als Schleier
Ringsum auf Stadt und Land und Himmel liegt.

Noch sind die Straßen leer, kein Ungeheuer
In Blech, das lärmend um die Ecke biegt,
Sodaß der stille Zauber rasch verfliegt,
Noch stehen Schlaf und Traum am großen Steuer,
Am Morgen, wenn die Dämmerung als Schleier
Ringsum auf Stadt und Land und Himmel liegt.

* für Gerda

Impfung oder Knast

November 22nd, 2021

Am Freitag las ich in der Zeitung “Impfung oder Knast” und “jetzt machen sie den Sack zu”. Das ging echt unter die Haut, v.a. weil es nicht von den Giftmedien kam, sondern im Wochenblick stand, einem von Anfang an maßnahmenkritischen Wochenblatt.
Und diese Art der Panikmache blüht derzeit in den alternativen Kanälen, auch auf telegram, so richtig auf. Der international bekannte schwedische Investigativ-Journalist Ole Dammegard sagte erst kürzlich in einem Interview mit dem Corona Ausschuß, dass der Großteil der alternativen Medien kontrollierte Opposition ist. Und dieser Mann weiß nach vierzig Jahren Recherche und mehreren Mordanschlägen, die auf ihn verübt wurden, wovon er spricht.
Nun zur Impfpflicht selbst: Die Regionalregierung von Galicien, Nordspanien, kündigte im Frühjahr eine allgemeine Impfpflicht für Galicien an und drohte jedem, der sich weigern würde, mit 10 000€ Strafe oder Haft. Die Frist war zufälligerweise ebenfalls zwei Monate. Als die Frist verstrichen war, wurde keine Impfpflicht eingeführt, aber die Drohung allein genügte, um eine Vielzahl von Menschen zur Giftspritze zu treiben.
Und auch hier wird es keine Impfpflicht geben. Warum? Weil sie schlicht und einfach nicht exekutierbar ist. Auch wenn die Hälfte der derzeit ungeimpften Österreicher sich bis zum 1.Feb. das Gift spritzen lässt, bleiben noch immer eine Million über. Knast? Dann müssten sie 1000 neue Großgefängnisse bauen und mindestens 100 000 Wärter dafür abstellen - lächerlich. Geldstrafen? Die müsste man nur beeinspruchen, denn Gerichtsverhandlungen zu den rechtswidrigen Maßnahmen fürchtet das Corona-Regime wie der Teufel das Weihwasser.
Also bleibt gelassen und impf-frei, dann können sie sich ihre Impfpflicht in den Arsch schieben.