Morsche Köpfe
Samstag, April 4th, 2026Aus Traumgespinsten peitschen Krokodile
Die langen Schwänze vorm Gedankensumpf
In mir, wo Menschen, Schafe, Hunde stumpf
Ins Smartphone stieren, im Skelett der Mühle
Verschwitzte Steine schieben. In den Ecken
Der Trübsal hörst du schwer die Räder drehen.
Den Füßen fehlt der Grund um fortzugehen.
Der Himmel ist ein Schwamm. Es regnet Zecken,
Voll Gift der Rüssel, aufgebläht die Leiber.
Von Kindheit an umgibt ein Netz von Lügen
Das Leben bis wir in der Grube liegen,
Als Nahrung für die Gier der frechen Räuber.