Den postmodernen Possenreitern
Juli 18th, 2008Den postmodernen Possentreibern
Ein Grab, von mir und einen Kranz,
Ein Stein, was soll`s, auf ihren Leibern.
Danach jedoch Musik und Tanz.
Den postmodernen Possentreibern
Ein Grab, von mir und einen Kranz,
Ein Stein, was soll`s, auf ihren Leibern.
Danach jedoch Musik und Tanz.
Wieder so ein Tag voll Sülze,
Da die Pläne alle platzen,
Wo statt Bärten sprießen Pilze
In der Leute blöden Fratzen.
Wieder so ein Tag voll Tücke,
Wo ein jeder stellt die Uhr
Ganz genau auf Arschgeficke,
Und der Zorn zieht seine Spur
Mitten durch die Schädelrinde,
Wenn am Gehsteig rollen Blinde,
Und schon naht die Müllabfuhr.
Schluß gemacht mit immer Ducken,
Schluß mit all der Kriecherei.
Lieber in die Fresse spucken,
Wem, das ist doch einerlei.
Zum selben Zeitpunkt, da die Teuerungsrate in Europa die höchste ist seit 15 Jahren, beschließt die EU-Kommission - diese demokratisch durch nichts legitimierten Eierköpfe, die 500 Millionen Europäern auf der Nase herumtanzen - die Tabaksteuern in den nächsten Jahren europaweit noch einmal drastisch zu erhöhen, mit der zynischen und falschen Behauptung, die Raucher so von ihrem Laster zu befreien, obwohl doch jeder weiß, daß höhere Preise bei Abhängigen einzig den Streß-Faktor steigern und sonst gar nichts bewirken. Das ganze scheinheilige Anti-Diskriminierungsgehabe der EU wird am Beispiel der Raucher ins Gegenteil verkehrt. Bei gleichzeitiger öffentlicher Stigmatisierung und Ausgrenzung wird den Rauchern zusätzlich von den Finanzministern das Fell über die Ohren gezogen, wobei sich der Staat als Monopoldealer eine goldene Nase verdient und die EU-Kommission in Zeiten, da sich immer mehr Menschen immer weniger leisten können, mit ihrem Vorhaben noch kräftig eins draufsetzt.
Wenn der Wecker morgens endlos schrillt,
Mensch, das geht mir mächtig auf die Eier;
Beinah wie der Chef, der immer brüllt,
Sagte mir im Wirtshaus der Herr Meier,
Während er das Glas gefüllt mit Bier
An die Lippen hob und fertig trank:
Mensch, das alles steht mir schon bis hier,
Zeigte er und furzte voll Gestank.
Hast du etwa Langeweile,
Ist es um dich schlecht bestellt.
Denn die Zeit ist eine Keule,
Und die schlägt dich aus dem Feld.
Schneller als du denkst.
Wer da auf die Zukunft baut,
Baut auf Luft, die schon verbraucht.
Wenn der neue Morgen graut,
Ist die Hoffnung schnell verraucht,
Und was bleibt, das stinkt.
Gebt den Bettlern Brot und Kleider,
Aber gebt nur niemals Geld.
Denn dass Geld gebiert nur Neider.
Und am Neid mißt sich die Welt.
Gebt ihr Socken, gebt ihr Schuhe,
Gebt ihr meinetwillen Brot;
Denn dann gibt sie - gibt sie ?- Ruhe.
Gibt sie nicht, dann schlagt sie tot.
Leute, laßt euch nur das eine
Von mir sagen heute früh:
Kauft euch eine Hundeleine,
Denn wer sagt, die braucht ihr nie,
Hat, was ist, noch nicht kapiert,
Und, was kommt, auch nicht verstanden,
Daß das Geld voll masturbiert,
Während Aliens rings landen.